Pfingstsonntag im Pfarrhof

Pfarrerin Angelika Haffner vor dem Altar

In Schatthausen wurden seit kurz vor Weihnachten aufgrund der hohen Corona-Infektionszahlen nur noch Online-Gottesdienste über den YouTube-Kanal der Kirchengemeinde gesendet. Am Pfingstsonntag konnte nun die evangelische Kirchengemeinde Schatthausen endlich wieder einen Präsenzgottesdienst im Pfarrhof neben der Kirche feiern. So war die Freude groß, wieder Gemeinschaft erleben und sich nun wieder während des Gottesdienstes in die Augen schauen zu können. Trotz windigen Wetters waren viele Menschen gekommen, um den Gottesdienst zu feiern. Musikalisch wurde der Gottesdienst durch eine coronabedingt kleine Besetzung der Band Schattenspiel gestaltet. Aufgrund der sinkenden Infektionszahlen und den damit verbundenen Lockerungen der aktuellen Corona-Verordnung war es der Gottesdienstgemeinde erstmals wieder möglich, Teile der Lieder mitzusingen und Gebete mitzusprechen. 

In ihrer Predigt stellte Pfarrerin Angelika Haffner dar, wie überraschend und wunderbar die Jünger Jesu das Pfingstgeschehen damals in Jerusalem erlebten. Gleichzeitig machte sie deutlich, dass der Geist Gottes auch leise und sanft wie ein Windhauch über die Menschen kommen kann. Unsichtbar, aber dennoch wirksam kann er die Worte und Taten der Menschen verändern und sie begleiten. 

Passend zum Pfingstfest war der Pfarrhof mit gebastelten Tauben aus Papier geschmückt. Die Taube kommt in der biblischen Pfingsterzählung nicht vor, ist aber für die Christen ein Symbol für den Geist Gottes. Am Ende des Gottesdienstes wurde den Besuchern angeboten, eine Taube als Erinnerung an den Geist Gottes mitzunehmen oder auch eine Taube weiterzugeben an Personen, die nicht am Gottesdienst teilnehmen konnten, um so den Heiligen Geist in Form dieser Taube bildlich an die Menschen in Schatthausen weiterzutragen. Gerne nahmen die Gottesdienstbesucher dieses Angebot zum Pfingstfest an.