Bestattung

Was muss ich bei einem Todesfall tun?

  • Ein Arzt muss den Verstorbenen untersuchen und offiziell den Tod feststellen.
  • Benötigen Sie oder Angehörige den seelsorgerlichen Beistand einer Seelsorgerin oder eines Seelsorgers können Sie sich selbstverständlich unmittelbar an das Pfarramt wenden.
  • Wählen Sie ein Bestattungsinstitut aus. Es wird Sie auch bei den anstehenden behördlichen Kontakten unterstützen.
  • Wenn Sie sich für einen Bestatter entschieden haben, nimmt dieser mit dem zuständigen Pfarramt und dem zuständigen Friedhofsamt Kontakt auf, um zusammen mit Ihnen den Termin für den Trauergottesdienst abzusprechen. Daraufhin wird sich die in der jeweiligen Woche zuständige Pfarrerin bzw. der zuständige Pfarrer bei Ihnen melden und einen Termin für das Trauergespräch ausmachen.
  • Mit dem Trauergespräch beginnt die Begleitung in diesem Todesfall. Gerne stehen die SeelsorgerInnen Ihnen auch nach der Bestattung für weitere Kontakte zur Verfügung.

Wer entscheidet, wie ein verstorbener Angehöriger bestattet wird?

Oft äußern Menschen Wünsche hinsichtlich ihrer Beerdigung. Diese Wünsche sollten nach Möglichkeit auch respektiert werden. Alles, was mit der eigenen Bestattung zu tun hat, sollte in der Patientenverfügung, der Vorsorgevollmacht oder derart gesondert festgehalten werden, dass es vor der Bestattung auch gefunden und berücksichtigt werden kann. Das Testament ist dafür der falsche Ort, da dieses i.d.R. erst nach der bereits erfolgten Bestattung eröffnet wird. Wenn keine Wünsche geäußert wurden, entscheiden die nächsten Verwandten. Sie können auch mit Ihrer Gemeindepfarrerin, dem Gemeindepfarrer oder dem Bestatter hinsichtlich der Liedauswahl und der Möglichkeit besonderer Formen der Bestattung sprechen und Ihre Wünsche dort hinterlegen.