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Schatthausen

2019

Mittelalterlicher Gottesdienst zur 725 Jahr Feier in Schatthausen

Am Sonntag fand im Rahmen der 725 Jahr Feier in Schatthausen ein ökumenischer Gottesdienst statt. Die Veranstalter hatten angesichts der sommerlich heißen Temperaturen ein kühles Plätzchen auf einer Wiese unter Bäumen auf dem Rouvenhof ausgesucht.

Eröffnet wurde der Gottesdienst von Pfarrerin Angelika Haffner mit der lateinischen Gebetsformel "In nomine patris et filii et spiritu sancti". So bekamen die Gottesdienstbesucher gleich einen Eindruck von den Gebetsgewohnheiten dieser Zeit. Zur Einführung berichtete Liturgien Barbara Dortants über Unterschiede in der Glaubens- und Lebenseinstellung der Menschen des Mittelalters und heute. So beobachteten die heutigen Gläubigen damals den Gottesdienst nur. Das Rollenverständnis war ein völlig anderes, Frauen am Altar undenkbar. Die Marienfrömmigkeit war weit verbreitet und so konnte man am Altar auch eine Marienfigur entdecken. Barbara Dortants verwies darauf, dass auch heute noch die völlige Gleichberechtigung der Frau in der Kath. Kirche nicht umgesetzt sei und auch hierfür stehe die Marienstatur am Altar. Als die erste urkundliche Erwähnung Schatthausen geschrieben wurde, lebten und wirkten Meister Eckart, der Hl. Hieronymus und Hildegart v. Bingen.

Nun erschienen drei Schmiede die ihr Handwerk vorstellten, das zur damaligen Zeit den sicheren Umgang mit Feuer voraussetzte. Pfarrerin Haffner ging in Ihrer Predigt darauf ein, wie wichtig damals das Feuer für die Menschen war und übertrug das Feuer als Bild für einen begeisterten und begeisternden Glauben.

Der Projektchor unter Leitung von Stefan Weckesser hatte eigens zum Gottesdienst zeitgemäße Lieder einstudiert. Die Gemeindelieder begleitet die Band der Ev. Gemeinde ausschließlich mit Akustik Instrumenten.

Bei den Fürbitten betete man für ein gutes Miteinander in der Dorfgemeinschaft.

Nach dem Segen zog die Gemeinde gemeinsam zum Mühlradplatz, wo die ortsansässigen Vereine für eine reiche Auswahl an mittelalterlichem Speis- und Trank gesorgt hatte.

Gottesdienst zur Konfirmandenbegrüßung

Konfirmandenkerzen auf dem Altar
Konfirmandenkerzen auf dem Altar
Am Sonntag den 7. Juli 2019 lud die evangelische Kirchengemeinde Schatthausen zu einem Gottesdienst mit der Vorstellung des neuen Konfirmandenjahrgangs 2019/20 ein.

Pfarrerin Angelika Haffner begann den Gottesdienst mit den Worten aus Jesaja „Fürchte dich nicht, ich bin mit dir“ und nahm diese Zusage Gottes in der Predigt später wieder auf. Sie verwies darin nicht zuletzt auf die sieben Konfirmanden, die sich nun im Vertrauen darauf mit Gott auf den Weg machen. Bereits am Tag zuvor haben sie sich getroffen und ein Plakat mit ihren Fotos und Fußabdrücken angefertigt, um diesen gemeinsamen Weg bildlich zu verdeutlichen. Sie haben auch eigene Kerzen gestaltet, die während der Gottesdienste bis zu ihrer Konfirmation leuchten sollen. Bevor sie ihre Kerzen im Gottesdienst ein erstes Mal anzündeten, stellten sie sich gegenseitig der Gemeinde vor.

Musikalisch wurde dieser Gottesdienst stimmgewaltig gestaltet von dem AnChor, dem Projektchor der evangelischen Kirchengemeinde unter der Leitung von Martin Haffner. Der Chor sang die Lieder aus dem Chormusical Martin Luther King “I got shoes”, “Go down Moses”, “We shall overcome” und “Auch unser Traum”, sowie “Keep on walking” von Enaim Gospel Connection. Begleitet wurde der Chor von der Kirchenband Schattenspiel und Staffan Öhman am Klavier. Mit den Liedern trafen sie merklich den Geschmack der Gottesdienstbesucher, die mitklatschten und viel Applaus spendeten.

Auch die Gemeinde bekam Gelegenheiten zum Mitsingen, wie zum Beispiel beim Lied „Vertraut den neuen Wegen“, welches das Thema des Gottesdienstes aufnahm.

Viele Besucher des Gottesdienstes fanden sich bei gutem Wetter mit angenehmen Temperaturen anschließend im Pfarrhof ein, wo das Team des Kirchencafès „Kastanie“ wieder zu ihren berühmten selbstgemachten Leckereien einlud. Sie nutzen die Gelegenheit, um miteinander ins Gespräch zu kommen und den Vormittag ausklingen zu lassen.

Familiengottesdienst im Grünen am Wasserschloss in Schatthausen

Am letzten Sonntag vor den Ferien feierte die evangelische Kirchengemeinde Schatthausen ihren traditionellen Familiengottesdienst in der Natur. Wie schon in den Jahren zuvor stellte freundlicherweise ihr Patron Klaus Freiherr von Göler den Schlosshof des Wasserschlosses in Schatthausen zur Verfügung. Zahlreiche Besucher folgten der Einladung und genossen die beeindruckende Kulisse des herrlichen Schlossparks und des Schlosses bei sommerlichen Temperaturen und wechselnder Bewölkung.

Der Posaunenchor unter der Leitung von Staffan Öhman eröffnete festlich diesen Gottesdienst, ehe Pfarrerin Angelika Haffner alle Anwesende begrüßte. Ebenfalls musikalisch aktiv war die Kirchenband Schattenspiel, die von Sibylle Münch an der Querflöte unterstützt wurde.

Dieses Jahr spielten die Kinder vom Kindergottesdienst ein Stück, das die Lebensgeschichte des Franz von Assisi beleuchtete. Einer wohlhabenden Familie entstammend wählte er ein Leben in Armut und am Rande der Gesellschaft und zeigte dadurch, dass Lebensglück und Freude nicht im Wohlstand zu finden sind. Dadurch ist er bis heute für viele Menschen ein Vorbild im Glauben.

Franz von Assisi hatte in seinem Leben eine ganz besondere Nähe zur Natur und den Tieren. So erkannte er in der Natur und allen Dingen die Liebe Gottes. Die von Gott geschaffene Natur und seine Bewahrung stand dann auch bei den Liedern der Gemeinde „Geh aus mein Herz und suche Freud“ und „Vom Aufgang der Sonne“ und bei einem der Lieder der Kinder „Gott hat die Welt gemacht“ im Mittelpunkt.

Mit einem Gebet von Franz von Assisi leitete Pfarrerin Angelika Haffner dann auch zu der Taufe eines Kindes über.

Zum Abschluss des Gottesdienstes dankte sie allen Helfern und Mitwirkenden, sowie dem Patron, die diesen Familiengottesdienst in dieser Form erst möglich gemacht haben.

Nach dem Gottesdienst sorgte das Team der „Kastanie“ in bewährter Weise mit hausgemachten Leckereien und erfrischenden Getränken für das leibliche Wohl. Viele Besucher nahmen das Angebot dankbar an und so gab es viele gute Gespräche.

Ökumenischer Kerwegottesdienst

Gottesdienst im Kerwezelt
Gottesdienst im Kerwezelt
Zahlreiche Besucher folgten am Kerwesonntag der Einladung zum traditionellen ökumenischen Gottesdienst im Kerwezelt in Schatthausen. Lautstark begleitet wurden sie nicht nur beim Singen des ersten Liedes „Lobet den Herren“ von dem Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde unter der Leitung von Staffan Öhman. Anschließend eröffneten Pfarrerin Angelika Haffner und Liturgin Barbara Dortants diesen Gottesdienst, der unter dem Thema Fliegen und Getragen werden stand. Anspielungen auf das Fliegen und das Wissen der Geborgenheit bei Gott waren auch in Psalm 139 enthalten, der gemeinsamen gesprochen wurde. Die Band Schattenspiel, verstärkt von drei jungen Sängerinnen, spielte das Lied „Ich lieb mich so wie ich bin“ und erhielt dafür spontanen Applaus.

In einer Dialogpredigt zeigten Angelika Haffner und Barbara Dortants auf, wie Petrus getragen von seinem Vertrauen in Jesus das Boot verlässt und zu ihm übers Wasser geht. Jesus reichte ihm die Hand und hält ihn fest, als Petrus einsinkt und ihn braucht. Abwechselnd war die Gemeinde eingeladen, durch Zwischenrufe bei der Erzählung über Jesus und Petrus mitzumachen und dann wieder den Gedanken von Liturgin Barbara Dortants und Pfarrerin Angelika Haffner zuzuhören, dass wir Vertrauen in Gott haben dürfen und seine Hand uns hält.

Zum Abschluss konnten die Besucher auf Zetteln ihre Wünsche und Anliegen formulieren und Papierflieger daraus basteln. Diese wurden im Anschluss fliegen gelassen und die Band spielte dazu das Lied „Über den Wolken“ von Reinhard Mey. Die Freude war spürbar, als sich wieder und wieder die Flieger in die Luft erhoben. Nach dem Segenslied „Komm Herr segne uns“ mit anschließendem Segen blieben viele auch noch nach dem Gottesdienst, um - bewirtet vom Kerweteam - weitere schöne Stunden in geselliger Dorfgemeinschaft zu erleben.

Gospelkonzert in Schatthausen im November 2019

Plakat Gospelkonzert
Plakat Gospelkonzert
Voll wie an Heiligabend war die evangelische Kirche in Schatthausen beim Konzert der zwei Gospelchöre.

Nacheinander präsentiert7en der AnChor, der Projektchor der evangelischen Kirchengemeinde Schatthausen und der Jazz- & Gospelchor Swinging Rainbow aus Bonn ein abwechslungsreiches Programm.

Der AnChor wurde 2016 als kleiner Projektchor unter der Leitung von Martin Haffner gegründet, um am großen „Luther-Pop-Oratorium“ in der SAP-Arena teilzunehmen. Mittlerweile zählt der Chor um die 50 Sängerinnen und Sänger. Beim abendlichen Konzert in Schatthausen boten sie schwungvolle Gospel dar und sangen sowohl mitreißende wie auch nachdenkliche Stücke aus dem „Martin-Luther-King Musical“, das im Januar in Offenburg als Großprojekt von vielen Chören und Solisten aufgeführt wird. Musikalisch wurde der AnChor/ Projektchor begleitet von Staffan Öhman am Klavier, von Thomas Grab an der Gitarre und von Claudia Schröder am Cajon. Ein besonderer Höhepunkt waren vier Mädchen (Helena, Lilli, Paula und Sara), die gemeinsam Solo sangen und mit ihren Stimmen den Stücken aus dem Martin-Luther-King Musical eine besondere Note gaben.

Nach der Pause, in der das Team vom Kirchencafé Kastanie Getränke und kleine selbstgemachte Leckereien anbot, zeigte der Chor Swinging Rainbow unter der Leitung von Liane Pleuser eindrucksvoll sein Können. Der im Jahr 2000 gegründete Chor ist längst weit über die Grenzen von Bonn hinweg bekannt. Beim Konzert in Schatthausen bildeten Afrikanische Gospel und Popstücke eine abwechslungsreiche Mischung wie „Baba Yetu“, das Vaterunser auf Kisuaheli, von Elton John Stücke wie „Circle of Life“ - bekannt aus dem Film „König der Löwen“ - und „Your Song“ und dem alten Volkslied „Die Gedanken sind frei“ mit neuem Rhythmus.

Sichtliche Freude bereitete es dem Publikum, als die Zuhörer eingeladen wurden mit den Chören gemeinsam „Halleluja, Salvation and Glory“ und dem 9. November angepasst den 1. Artikel der Erklärung der Menschenrechte über die Gleichberechtigung aller Menschen zu singen.

Das Publikum bedankte sich bei den beiden Chören mit lautem und lang anhaltendem Applaus und forderte Zugaben ein.