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Schatthausen

2018

Winterfeier des Ev. Kirchenchores Samstag den 20.01.2018

Plakat Winterfeier
Plakat Winterfeier
Auch in diesem Jahr lud der Evangelische Kirchenchor Schatthausen mit einem bunten Programm wieder zu seiner Winterfeier ein. Und so füllte sich das Gemeindehaus trotz des einsetzenden winterlichen Schneefalls bis auf den letzten Platz.

Der erste Teil des Programmes begann dann pünktlich um 20 Uhr, als der Chor, am Klavier belgeitet von Staffan Öhman, das Publikum mit den Liedern „Groß ist der Herr“ von C. P. E. Bach und „Freunde, dass der Mandelzweig“ von T. Fünfgeld auf einen musikalischen Abend einstimmte. Den ersten Gänsehautmoment gab es dann bei dem Lied „Gabriellas Sång“ von Stefan Nilsson aus dem schwedischen Film „Wie im Himmel“.

Chorobfrau Tamara Dittrich begrüßte herzlich alle anwesenden Gäste und blickte zunächst auf das vergangene, erfolgreiche Jahr des Kirchenchores zurück: Zahlreiche Auftritte in Gottesdiensten wie bei der Jubelkonfirmation, dem Erntedankgottesdienst, am Ewigkeitssonntag aber auch bei besonderen Gottesdiensten wie dem „Salz-“ Gottesdienst, der ganz im Zeichen des „weißen Goldes“ stand, sowie der gemeinsame Besuch des Chortages in Heidelberg zeugen von einem interessanten und reichhaltigen Choralltag.

Dies verdeutlichten dann auch die Ehrungen der Jubilare. So wurden Inge Freund für ihr 30-jähriges sowie Doris Depil für ihre 20-jähriges Engagement im Chor geehrt.

Mit den beiden Liedern „Mein kleiner Grüner Kaktus“ und „Wochenend und Sonnenschein“ ging dann der musikalische Teil schwungvoll weiter.

Im Anschluss wurde Chorleiter Manfred Greiner für 20 Jahre Dirigentschaft geehrt. Er erhielt nicht nur eine Urkunde des Landesverbandes der Kirchenmusik, sondern auch ein persönlich gestaltetes Buch von den Chormitgliedern. Des Weiteren übergab Pfarrerin Angelika Haffner im Namen des Kirchengemeinderates ein Geschenk. Als musikalische Überraschung hatte der Chor im Geheimen auch ein Lied zur Melodie von „17 Jahr, blondes Haar“ von Udo Jürgens für Manfred Greiner geschrieben und eingeübt. Darin blickte der Chor mit einem Augenzwinkern auf die Chorproben zurück und würdigte die Arbeit des Chorleiters. Das Publikum spendete tosenden Applaus für diesen emotionalen aber auch humoristischen Auftritt.

Nach einer kurzen Pause, in der das Publikum noch einmal Gelegenheit bekam sich zu stärken, folgte dann mit Sketchen und Tanz der zweite Teil des Unterhaltungsprogrammes. Den Anfang machte die Konfirmandengruppe, die mit einem lustigen Aschenputtel- Sketch das Publikum begeisterte.

Beim folgenden Rollator-Tanz, dargebracht von Inge Freund, Ursula Sandritter, Michaela Osterheld-Lindner und Tamara Dittrich zeigten die („alten“) Damen, dass man auch mit diesem ungewöhnlichen Accessoire eine flotte Sohle auf das Parkett legen kann.

In der Therapiestunde der Wochentage, aufgeführt von Martin Haffner, Sibylle Münch, Max Dittrich, Tamara Dittrich, Claudia Schröder, Carsten Werth und Lothar Hoffmann, zeigte sich, dass jeder Wochentag, seine eigenen Probleme und Herausforderungen hat.

Als letzten Sketch wurden pantomimisch zwei Frauen im Zug dargestellt, die Ihr Styling auffrischen und dabei völlig unterschiedliche Hilfsmittel einsetzten. Während die feine Dame, gespielt von Sibylle Münch, hochwertige Kosmetika und Parfums benutzte, behalf sich die andere, gespielt von Claudia Schröder, mit verschiedenen „Schönheitsmitteln“ aus dem Haushalt, z. B. Nutella, Maggi oder Schuhcreme.

Zum Abschluss des Programmes bat Tamara Dittrich noch einmal alle Mitwirkenden und Helfer auf die Bühne und dankte ihnen für den Einsatz, ohne den ein solcher Abend nicht möglich wäre. Auch die Spender und Sponsoren der Preise von der Tombola wurden namentlich erwähnt.

Herzlich eingeladen wurden die Anwesenden zum Tango Gottesdienst, der am 04.03.2018 um 18 Uhr in der Evangelischen Kirche in Schatthausen geplant ist. Dort führt der Evangelische Kirchenchor zusammen mit vier Instrumentalisten und dem Tango tanzenden Ehepaar Schubert vom TSC Couronne, die Tangomesse „Tanzen hat seine Zeit“ des schwedischen Komponisten Johan-Magnus Sjöberg auf.

Schlusspunkt des gemütlichen und unterhaltsamen Abends war die Eröffnung der reichhaltigen und hochwertigen Tombola.

Wie Weihnachten im Februar: Tangogottesdienst am 04.02.2018

Plakat Tangogottesdienst
Plakat Tangogottesdienst
Ein halbes Jahr lang übte Chorleiter Manfred Greiner mit dem Projektchor, bestehend aus dem Evangelischen Kirchenchor Schatthausen und einigen Gastsängerinnen und Sängern, die Tangomesse „Tanzen hat seine Zeit“ des schwedischen Komponisten Johan-Magnus Sjöberg ein.

Tage vorher haben fleißige Helfer dann einen Bühnenboden als Tanzfläche im Mittelgang der Kirche für das Tangotanzpaar Susanne und Hasso Schubert von der Tangoschule "Encantado del Tango" in Pfungstadt aufgebaut.

Aber alle Mühe hat sich gelohnt. Ähnlich viele Gottesdienstbesucher wie an Weihnachten fanden den Weg zum Tangogottesdienst am Sonntagabend in die Evangelische Kirche in Schatthausen. Als sich so mancher Besucher noch neugierig fragte, ob Gottesdienst und Tango zusammenpassen, eröffnete Pfarrerin Angelika Haffner den Gottesdienst.

Gleich zu Anfang betonte sie die Gemeinsamkeiten von Glaube und Tango. Beide stecken voller Begeisterung und Leidenschaft und berühren das Herz.

Chor und Tanzpaar
Chor und Tanzpaar
Begleitet von Clemens Hettler an der Violine, Maria Köhnke am Cello, Christoph Rehorst mit dem Kontrabass und Staffan Öhman am Klavier, stimmte dann der Chor das erste von neun Liedern im Tangostil an. Diese waren mal melancholisch mal rhythmisch und die Texte stellten immer wieder Bezüge und Vergleiche mit dem Meer her. So hat der Komponist seine Verbundenheit mit der Natur seiner Heimat Schweden zum Ausdruck gebracht.

Während der Lieder tanzte das Ehepaar Schubert, die auch beide Tanzlehrer beim TSC Couronne in Heidelberg sind. Sie fingen mit ihrem ruhigen und dezenten Tanz, der dem Ort und Geschehen angemessen war, die Blicke der Besucher und unterstützten so die beseelte Wirkung der Musik.

In der Predigt stellte die Pfarrerin dann verschiedene biblische Begebenheiten vor, in denen Tanzen seine Zeit hat. So entstammte der Titel der Tangomesse selbst dem alttestamentlichen Buch des Predigers. Sie führte an, dass Gott den Menschen als sinnliches Wesen schuf und daher Sinnlichkeit und Tanz ihren Platz im Gottesdienst haben dürfen. Am Ende verwies sie die Gemeinde auf die Worte des Kirchenvaters Augustinus: „Oh Mensch lerne tanzen, sonst wissen die Engel im Himmel mit dir nichts anzufangen.“

Buffet Kirchencafe Kastanie
Buffet Kirchencafe Kastanie
Die Tangomesse war ein besonderes Erlebnis und begeisterte in ihrer einmaligen Art die Besucher, die langanhaltenden Beifall spendeten. Der außergewöhnliche Abend setzte sich im Gemeindehaus fort, wohin das Team des Kirchencafes „Kastanie“ zu selbstbemachten Köstlichkeiten eingeladen hatte. Unter anderem servierten sie einen „heißen Tango“, der aus einem Pflaumenlikör mit Sahne und Zimt bestand. Viele Besucher nahmen die Einladung dankbar an und so gab es im Anschluss noch gute Gelegenheiten zum Gespräch und Austausch.

Ökum. Seniorennachmittag im evang. Gemeindehaus am 04. März 2018

Bei strahlendem Sonnenschein fand auch in diesem Frühjahr der traditionelle ökumenische Seniorennachmittag statt. Die evangelische und die katholische Kirchengemeinde Schatthausen hatten ins Evangelische Gemeindehaus zu einem geselligen und unterhaltsamen Nachmittag eingeladen.

Pfarrerin Angelika Haffner begrüßte zunächst alle Anwesenden im fast vollbesetzten Saal und informierte über den weiteren Programmablauf. Mit Barbara Dortants gestaltete sie abwechselnd den besinnlichen Teil des Programms: mit einem Psalm, einem Gebet, Liedern und einer Kurzgeschichte, welche das Thema der Jahreslosung aufnahm. Begleitet wurden die Lieder von Martin Haffner am Klavier. Sowohl bei den Kirchenliedern, als auch später bei den Volksliedern, haben viele begeistert mitgesungen.

Kuchenbuffet Als dann das reichhaltige Kuchenbuffet eröffnet und der Kaffee ausgeschenkt wurde, gab es auch ausreichend Zeit, um sich mit den Tischnachbarn auszutauschen und viele interessante Gespräche über längst vergangene und aktuelle Ereignisse zu führen.

An die besonderen kirchlichen Geschehnisse des letzten Jahres, wie Gottesdienste, Feiern und Feste, erinnerte der Vorsitzende des Kirchengemeinderates Walter Funk. Immer wieder bezog er das Publikum in seine lebendige und unterhaltsame Moderation der Diashow mit ein und manch einer konnte sich währenddessen auf den Fotos wiedererkennen.

Nachdem die Senioren sich mit einer kleinen Vesper bestehend aus leckeren belegten Broten und verschiedenen Getränken stärken konnten, lud Hans-Günter Bredtmann sie ein, ihr Wissen bei einem Quiz zu beweisen. Neben dem Beantworten von Fragen rund um die Bibel und das Christentum galt es auch, geschickt Joker einzusetzen. Letztendlich gab es bei diesem spannenden Duell nur Gewinner.

Pfarrerin Angelika Haffner dankte zum Ausklang des Abends noch einmal den ehrenamtlichen Helfern beider Kirchengemeinden, ohne deren Einsatz dieser gelungene Nachmittag nicht möglich gewesen wäre.

Gospelgottesdienst mit Taufe zur Konfirmandenbegrüßung

Plakat Gottesdienst
Plakat Gottesdienst
Am Sonntag den 24. Juni 2018 lud die evangelische Kirchengemeinde Schatthausen zu einem Gottesdienst mit der Vorstellung des neuen Konfirmandenjahrgangs 2018/19 und zwei Taufen ein.

Musikalisch wurde dieser Gottesdienst gestaltet von einem Projekt-Gospelchor der evangelischen Kirchengemeinde Schatthausen, der sich unter der Leitung von Martin Haffner nach Ostern zusammengefunden hat.Stefanie Strothotte dirigierte den Chor, der von Thomas Grab an der Gitarre, Jens Logies am Bass, Valentin Bauder am Cajon und Martin Haffner am Klavier begleitet wurde. Mit den Liedern „Sing a new song“, „Hallelujah, Salvation and Glory”, “Oh Lord, I will worship you”, “Keep on walking”, “May God bless you” und “Nimm den Himmel mit” boten sie nicht nur ein breites Angebot von Gospel Liedern an, sondern trafen auch den Geschmack der Zuschauer, die bei den Liedern begeistert mitgingen und langanhaltenden Applaus spendeten.

Altar mit Kerzen der Konfirmanden
Altar mit Kerzen der Konfirmanden
Nachdem die Konfirmanden sich gegenseitig vorgestellt hatten, berichtete Pfarrerin Angelika Haffner in der Predigt dann von dem ersten Konfirmandentreffen am Tag zuvor. Sie haben das in der Kirche hängende Bild von einem Segelschiff gebastelt und ein Foto von sich in das Segel geklebt. Dabei ist noch Platz geblieben auf dem Segel, dass auch die Gemeinde sich mit ins Boot denken kann. Dies Schiff kann uns alle daran erinnern, dass Gott jeden von uns einlädt, mit Jesus als Steuermann durch das Leben zu fahren. Aus jedem Einzelnen mit seinen Fähigkeiten und Talenten wird eine Mannschaft, die zusammenhält und ihre Aufgaben erfüllt.

Zu dieser Mannschaft gehören nun auch die beiden Taufkinder, die im Anschluss an die Predigt getauft wurden. Das Thema einer Schifffahrt nahm auch das Lied „Wasser unterm Kiel“ auf, welches eine der Paten denTaufkindern als guten Wunsch mit auf ihren Weg gab.

Zum Ausklang an diesen gelungenen Gottesdienst lud das Team des Kirchencafè „Kastanie“ im Pfarrhof zu selbstgemachten Leckereien und Getränken ein. Viele Besucher der vollbesetzen Kirche nahmen die Einladung dankbar an und so gab es im Anschluss noch gute Gelegenheiten zum Gespräch und Austausch.

Familiengottesdienst im Grünen am Wasserschloss in Schatthausen

Plakat Familiengottesdienst
Plakat Familiengottesdienst
Am letzten Sonntag vor den Sommerferien lud die Evangelische Kirchengemeinde Schatthausen wieder zu ihrem traditionellen Familiengottesdienst im Grünen ein. In diesem Jahr fand er erneut im Hof des Wasserschlosses Schatthausen statt. So bot sich den zahlreichen Besuchern mit dem Schloss und dem Park eine beeindruckende Kulisse. Auch das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite und nach und nach verschwanden alle Wolken.

Musikalisch gestaltet wurde dieser Gottesdienst von dem Posaunenchor mit seinem Chorleiter Staffan Öhman und der Kirchenband „Schattenspiel“.

Beim Anspiel der Kindergottesdienstkinder traten die aus mehreren Gottesdiensten bekannten vier Figuren von Katze, Igel, Schildkröte und Esel auf. Heute verdeutlichten sie, dass Freundschaft nichts mit Größe oder Kraft zu tun hat. Als Beispiel erzählten die Kinder die Geschichte von König David aus dem Alten Testament und verwiesen auf die Freundschaft von ihm und Jonathan.

Gottesdienst am Wasserschloss
Gottesdienst am Wasserschloss
Pfarrerin Angelika Haffner nahm das Motiv der Freundschaft auf. Sie betonte, dass wahre Freunde nicht nur schöne Ereignisse miteinander teilen, sondern auch den Alttag und die Sorgen. Im weiteren Verlauf führte sie aus, dass Gott uns ein guter Freund sein möchte, der uns unser Leben lang beisteht, auch in schwierigen Zeiten. Die von den Kindergottesdienstkindern ausgeteilten Freundschaftsbänder sollten alle Anwesenden daran erinnern, dass Gott uns seine Freundschaft zusagt und sie – wie ein Ring – kein Ende hat.

Diese Zusage Gottes gilt auch den drei Taufkindern, welche im Anschluss getauft wurden.

Zum Abschluss des Gottesdienstes dankte Pfarrerin Haffner allen Mitwirkenden und Helfern, die mit ihrem Einsatz zum Gelingen dieses Familiengottesdienstes beigetragen haben. Besonders dankte sie dem Patron der evangelischen Kirchengemeinde, Klaus Freiherr von Göler, der den Schlosshof für diesen Gottesdienst zur Verfügung gestellt hatte.

Gespräche beim Kirchencafe
Gespräche beim Kirchencafe
Das Team des Kirchencafè „Kastanie“ lud zum Ausklang des Vormittags mit selbstgemachten Leckereien und Getränken zum Verweilen ein. Viele Besucher nahmen das Angebot dankbar an und so gab es noch viele gute Gespräche.


Gerne weisen wir auch auf einen Artikel mit weiteren Fotos bei wiwa-lokal.de hin.

Ökumenischer Erntedankgottesdienst auf dem Rauhwiesenhof

Plakat Erntedankgottesdienst
Plakat Erntedankgottesdienst
Wo kann man angemessener „Erntedank“ feiern als auf einem Bauernhof? So luden die evangelische und katholische Kirchengemeinden Schatthausen zu einem ökumenischen Erntedankgottesdienst auf den Rauhwiesenhof der Familie Koch ein. Diese hatte ihre Fahrzeughalle zuvor geräumt, hergerichtet und liebevoll dekoriert.
Gottesdienst
Gottesdienst

Bei strahlendem Sonnenschein und herbstlich frischen Temperaturen füllte sich die halboffene Halle bis fast auf den letzten Platz.

Festlich eröffnet wurde der Gottesdienst von dem Posaunenchor unter der Leitung von Staffan Öhman. Im Anschluss begrüßte Pfarrerin Angelika Haffner, die den Gottesdienst zusammen mit Liturgin Barbara Dortants gestaltete, die Gemeinde. Der evangelische und katholische Kirchenchor, die sich heute ökumenisch vereint unter der Leitung von Stefan Weckesser präsentierten, sangen stimmgewaltig bekannte Lieder und bereicherten so das musikalische Programm.

Nach mehreren Gebeten und Liedern, in die auch die Gemeinde und der Posaunenchor einstimmten, schaute Barbara Dortants mit dem traditionellen Erntebericht zurück auf das vergangene Erntejahr und dessen Herausforderungen.

Die Kinder des Kindergottesdienstes sangen, begleitet von Martin Haffner an der Gitarre und Stefanie Strothotte am Cajon, ein Danklied, in dessen Refrain die Gemeinde begeistert einstimmte.

Dekoration Erntedank
Dekoration Erntedank
Die folgende Lesung mit dem Gleichnis vom Sämann leitete dann über zum Thema der Predigt. Darin machten sich Barbara Dortants und Angelika Haffner Gedanken zum Bild „Sämann bei untergehender Sonne“ von Vincent van Gogh. Die Aussaat ist erst der Anfang und es ist noch alles möglich. Aber der Ernteerfolg liegt nicht allein in der Hand des Menschen und so hofft er auf Sonne, Regen und wenige Schädlinge. Hoffnung haben und wachsen lassen gilt für unser ganzes Leben. Wir empfangen nicht nur unsere Erde von Gott, sondern unser ganzes Leben hängt von ihm ab.
Wir haben zu danken für die gelungene Arbeit der Menschen, die Kraft der Natur und Gottes Zutun.

Die Kinder der Kinderkirche brachten mit Charlotte Schilles verschiedene landwirtschaftliche Erzeugnisse zum Altar und verlasen die Fürbitten, in denen sie auch an alle dachten, die nicht so viel zum Leben haben und forderten zum Teilen auf.

Buffet der Kastanie
Buffet der Kastanie
Zum Schluss dankte Pfarrerin Angelika Haffner noch einmal allen Mitwirkenden und Helfern, die diesen Gottesdienst ermöglichten, und Familie Koch für ihre Gastfreundschaft.

Im Anschluss an den Gottesdienst lud das Team der Kastanie mit selbstgemachten Leckereien und Getränken zum Verweilen ein. Viele Besucher nahmen das Angebot dankbar an und ließen den Vormittag in der Sonne ausklingen.

Manfred Greiner verabschiedet sich mit einem Abendliedersingen

Plakat Abendliedersingen
Plakat Abendliedersingen
Wann haben Sie zuletzt „Der Mond ist aufgegangen“ gehört oder gesungen? Um solch wunderbare Lieder, die jeder kennt, aber viel zu wenig gesungen werden, zu erleben, lud der Evangelische Kirchenchor Schatthausen am Samstagabend um 20.00 Uhr zu einer Abendlieder-Andacht in die evangelische Kirche ein. Auf dem Programm standen außerdem Lieder wie „Nun ruhen alle Wälder“, „Herr bleibe bei uns“, „Weißt du wieviel Sterne stehen“ und „Abendstille“. Die Gemeinde war eingeladen mitzusingen, zuzuhören und zur Ruhe zu kommen. Dazu wurde nach der Begrüßung durch Pfarrerin Angelika Haffner und Chorobfrau Tamara Dittrich das Licht abgedunkelt und die Gemeinde nutzte die am Eingang verteilten elektrischen Teelichter, um die Texte der Lieder im Gesangbuch zu lesen.
Gottesdienst
Chor dirigiert von Manfred Greiner

Harmonisch zwischen den Liederblöcken eingebaut waren ein Gedicht von Hermann Hesse, eine Kurzgeschichte über die Bedeutung der Zeit, ein Gebet geschrieben von Jörg Zink und eine musikalische Darbietung von Sibylle Münch auf der Querflöte, die von Staffan Öhman am Klavier begleitet wurde.

Dekoration Erntedank
Manfred Greiner
Aber nicht nur der Tag wurde mit dieser Abendlieder-Andacht verabschiedet, sondern auch der Leiter des Kirchenchores Manfred Greiner. Nach 20 Jahren sehr erfolgreicher Dirigentenarbeit bei Konzerten, Mitgestaltungen von Gottesdiensten, Winterfeiern, dem Singen bei Beerdigungen und Chortagen, ist auch dieses letzte Projekt wieder wunderbar gelungen. Zum Dank erhielt er neben einem handgearbeiteten Notenschlüssel aus Holz auch von jedem einzelnen Chormitglied eine Rose und die besten Wünsche für die Zukunft. Ein besonderer Dank ging auch an die Gastsänger, die den Chor für sein Abschiedsprojekt unterstützten.

Nach dem Segen klang der Abend im Gemeindehaus aus. Dort hatte das Team des Kirchencafés „Kastanie“ den Raum in zartes Licht getaucht und damit eine gemütliche Atmosphäre geschaffen. So folgten dann auch fast alle der Einladung und genossen die schon über die Gemeinde hinaus bekannten Köstlichkeiten und verweilten bei guten Gesprächen.

Miteinander unterwegs sein, füreinander da sein
Visitation der Ev. Kirchengemeinde Schatthausen

Anfang November besuchte eine fünfköpfige Kommission aus dem Kirchenbezirk Südliche Kurpfalz die evangelische Kirchengemeinde Schatthausen. Bei einer Visitation – so nennt man einen solchen Besuch, der alle paar Jahre stattfindet – wird von außen auf die Kirchengemeinde geschaut mit den Fragestellungen: Was läuft gut? An welcher Stelle könnte und sollte die Gemeinde in den kommenden Jahren weiterarbeiten? Eine Visitation hat somit die Aufgabe, die Besuchten durch Anerkennung der bisherigen Arbeit zu ermutigen und mit ihnen Ziele der künftigen Arbeit zu vereinbaren. Die Visitationskommission stand unter der Leitung von Dekanin Annemarie Steinebrunner. Der Kommission gehörten außerdem die Bezirkskirchenräte Dr. Jochen Beurer (Wiesloch), Ute Herold (Plankstadt), Pfarrer Christian Noeske (Ketsch) und Thomas Riewe (Ketsch) an.

Gemeindebeiratssitzung zu den Zielen
Gemeindebeiratssitzung zu den Zielen
Die Visitationswoche umfasste ein vielseitiges Programm mit vielen Gesprächen, mit unterschiedlichen Themenstellungen und mit verschiedenen Personenkreisen aus der Kirchengemeinde und dem Dorf. So begann die Woche mit einer Gesprächsrunde mit Ortsvorsteher Fritz Sandritter und dessen Stellvertreterin Elfriede Imbeck, um der Kommission einen Überblick über den Ort Schatthausen als Stadtteil der Stadt Wiesloch und die Herausforderungen als fast reine Wohngemeinde zu verschaffen. Auch ein Gespräch mit dem Patronatsherrn der Kirchengemeinde, Klaus Freiherr von Göler, war Bestandteil des Programms.

Nach der obligatorischen Pfarramtsprüfung, einem Einzelgespräch der Kommission mit der Pfarrerin, einer Gesprächsrunde mit den Vertretern der Kirchenmusik, der katholischen Kirchengemeinde um u.a. auch unsere ökumenischen Aktivitäten in den Blick zu nehmen, dem gemeinsamen Treffen der Kommission mit dem Gemeindebeirat, einem Rundgang durch die Gebäude der evangelischen Kirchengemeinde (Kirche, Pfarrhaus und Gemeindehaus), zur Beurteilung des baulichen Zustands. Ferner fanden Besuche der örtlichen Schnapsbrennerei Sandritter und des Aussiedlerhofes (ein Betrieb der Milchwirtschaft) der Familie Koch statt. Auch an der stimmungsvollen ökumenischen Taizé-Andacht in der katholischen Kirche nahm die Kommission teil. Das Besuchsprogramm fand dann am Donnerstagabend mit einer gemeinsamen Sitzung von Kommission und Kirchengemeinderat seinen offiziellen Abschluss.

In dieser Sitzung wurden gemeinsam unter Einbindung der Ergebnisse der Gesprächsrunde mit dem Gemeindebeirat die Ziele für die Entwicklung der Kirchengemeinde in den nächsten Jahren festgelegt. Die Kommission zeigte sich dabei mit dem aussagefähigen Visitationsbericht und den Ergebnissen der Visitation sehr zufrieden. „Mit Freude habe die Kommission in Schatthausen eine lebendige Gemeinde wahrgenommen, getragen durch engagierte haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende, die spürbar gerne gemeinsam unterwegs seien. Der Umgang miteinander werde von vielen als wertschätzend, einladend, verlässlich und familiär erlebt“, so Dekanin Annemarie Steinebrunner. Dies komme sehr gut in dem vom Kirchengemeinderat erarbeiteten Leitgedanken „Miteinander, füreinander – mit Zuversicht auf dem Weg“ zum Ausdruck.

Am Sonntag endete die Visitation mit einem festlichen Gottesdienst mitgestaltet vom Posaunenchor, einem gemeinsamen Chor aus Kirchenchor und Projektchor, Gemeindepfarrerin Angelika Haffner und einer Predigt des Kommissionsmitgliedes Pfarrer Christian Noeske. In seiner Predigt lobte Pfarrer Noeske das große Engagement der Kirchengemeinde und sprach über das Reich Gottes, an dem schon jetzt und hier die Menschen mitbauen sollen.

In der anschließenden Gemeindeversammlung stellte Dr. Jochen Beurer die im Laufe der Woche erarbeiteten Ziele der Kirchengemeinde für die nächsten Jahre vor. Einen schönen Abschluss fand die Visitation schließlich beim Kirchencafé Kastanie im Gemeindehaus mit netten Gesprächen und einem reichhaltigen Kuchen- und Tortenangebot der Konfirmanden. Bei dieser Gelegenheit bedankte sich der Kirchengemeinderatsvorsitzende Walter Funk bei allen Beteiligten, die mit großem persönlichen Einsatz zum Gelingen der Visitationswoche beigetragen hatten.

Verabschiedung Pfarrer i.R. Hans Rensch

Im Rahmen des Gottesdienstes zum 2. Advent hat sich die evangelische Kirchengemeinde Schatthausen von Pfarrer i.R. Hans Rensch verabschiedet. Nach 22 Jahren ging damit das große Engagement von Pfarrer Rensch als Vertreter der Gemeindepfarrerin bei Gottesdiensten und Kasualien in Schatthausen zu Ende. In all diesen Jahren war er der gesamten Kirchengemeinde und vielen Menschen in der Gemeinde in seiner offenen, unkomplizierten und bodenständigen Art als Pfarrer und Seelsorger freundschaftlich und hilfsbereit verbunden.

In seinen Dankesworten würdigte der Vorsitzende des Kirchengemeinderates Walter Funk den Pfarrer aus Wiesloch besonders als einen Pfarrer, der es verstanden habe, in seinen Gottesdiensten den Menschen eine gute Orientierung im Glauben zu geben. Durch seine klare und deutliche Positionierung und auch mahnenden Worte zu den unterschiedlichsten Themen – oftmals eingebunden in das aktuelle Zeitgeschehen – habe man nicht zweimal überlegen müssen, was er eigentlich meine. Er habe die Menschen erreicht.

Um dies zu belegen, griff W. Funk zwei Predigten von Hans Rensch im Jahre 2018 auf. Im Reformationsgottesdienst habe er - besonders auch an die Konfirmanden gerichtet - sinngemäß u.a. gesagt: „Ich bin bei Luther nicht mit allem einverstanden, was ich aber uneingeschränkt bewundere ist der Mut des Reformators.“

Als zweites Beispiel ging er auf die Predigten zu Psalm 1 ein, die die Gottesdienstbesucher und ihn selbst besonders beeindruckt hätten: „Der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasser­bächen. Der seine Frucht bringt zu seiner Zeit und seine Blätter verwelken nicht und was er macht, das gerät wohl.“

Zwei Dinge wolle er dabei herausstellen:

  1. "Ich kann mir gut vorstellen, dass die Grundgedanken in diesem Psalm für Sie eine Ihrer Lebensgrundlagen waren. Sie haben dies in Ihren Predigten immer wieder anschaulich und zeitnah vermittelt.
  2. In Abwandlung von Vers 4: „Das was er gemacht hat, ist wohl geraten.“ Das gilt rückblickend uneingeschränkt für Sie.“ so Walter Funk wörtlich.

Es falle der Gemeinde nicht ganz leicht, sich von Pfarrer Hans Rensch heute zu verabschieden. Alle hätten jedoch vollstes Verständnis, wenn er nun im Alter von 81 Jahren in seinen echten wohlverdienten Ruhestand ohne Gottesdienstverpflichtung eintrete.

In seinen Schlussworten stellte Walter Funk in großer Wertschätzung fest: „Lieber Herr Rensch, durch Ihr segensreiches Wirken haben Sie in unserer Gemeinde und bei den Gottesdienstbesuchern aus Wiesloch und in den Herzen der Menschen deutliche Spuren hinterlassen.

Wir alle sind Ihnen dafür zu großem Dank verpflichtet. Ich kann Ihnen versichern, Sie werden uns fehlen, wir werden Sie vermissen. In diesen Dank möchte ich ausdrücklich auch Ihre Frau Anke einschließen, die durch Ihr Mitwirken im Gottesdienst immer wieder eine Bereicherung war.

So wünsche ich Ihnen und Ihrer Frau im Namen des Kirchengemeinderates und im Namen der ganzen Kirchengemeinde für Ihren weiteren Lebensweg alles Gute, vor allem eine stabile Gesundheit und Gottes reichen Segen.“

Auch Klaus Rüger aus Wiesloch, seit Jahren ein Weggefährte von Hans Rensch, ließ es ich nicht nehmen, ihm mit Worten der Anerkennung für seine Leistungen in den zurückliegenden Jahren zu danken: Er verlas eine von ihm verfasste Laudatio auf Hans Rensch, in welcher er insbesondere herausstellte, wie sehr seine früheren Gemeindemitglieder aus Wiesloch es schätzten, wenn er in Vertretung in Schatthausen den Gottesdienst gestaltete. So hätten ihn seine Anhänger immer wieder hören können. Als äußeres Zeichen des Dankes Dank dafür forderte K. Rüger alle anwesenden Besucher des Gottesdienstes auf, diese Laudatio zu unterschreiben, um so Hans Rensch ein einmaliges Geschenk zu machen. Viele Gottesdienstbesucher folgten dieser Aufforderung.

Ihren Abschluss fand die Verabschiedung von Pfarrer i.R. Hans Rensch - auf dessen ausdrücklichen Wunsch - durch das Kirchencafé „Kastanie“ direkt im Anschluss an den Gottesdienst in der Kirche.

Seniorennachmittag am 2. Advent

Senioren beim Quiz
Senioren beim Quiz
Am Nachmittag des 2. Advent hatten die evangelische und die katholische Kirchengemeinde Schatthausen ins Evangelische Gemeindehaus zum traditionellen Seniorennachmittag im Advent eingeladen. In der Hoffnung auf einen geselligen, unterhaltsamen Nachmittag fanden sich bei nasskalter Witterung so viele ältere Mitbürger der Dorfgemeinde ein, dass schon vor dem Beginn zusätzliche Tische und Stühle aufgestellt werden mussten.

Etwas verspätet begrüßten daher Pfarrerin Angelika Haffner und Barbara Dortants alle Anwesenden und stimmten sie besinnlich in den Advent ein mit Gedanken zum Adventskranz, dessen Entstehung und dem Lied „Wir sagen euch an den lieben Advent“.

Bei Kaffee und einer großen Auswahl an selbstgebackenem Kuchen konnten danach alle an den festlich geschmückten Tischen die adventliche Stimmung genießen und sich in netten Gesprächen mit den Tischnachbarn zu vergangenen und aktuellen Ereignissen austauschen.

Die Senioren hatten danach die Gelegenheit selbst aktiv zu werden und ihr Wissen zu den Themen Bibel, Weihnachten, Dorfchronik, Geschichte und Zitate bei einem von Hans-Günter Bredtmann ausgearbeiteten und moderierten Quiz zu beweisen. Über so manche Frage und deren Lösung wurde dabei heiß diskutiert und es blieb bis zur letzten Frage ein spannendes Duell der beiden Gruppen.

Alle konnten sich danach noch einmal mit belegten Broten und verschiedenen Getränken stärken, ehe dann Anette Karch und Teilnehmerinnen des Frauenkreises verschiedene Sitztänze vorführten. Dieser Auftritt kam beim Publikum sehr gut an und so nahmen auch hier wieder viele die Einladung zum Mitmachen gerne an.

Den Abschluss des Unterhaltungsprogrammes bildete das gemeinsame Singen von Advents- und Weihnachtsliedern. Dazu nahm Martin Haffner die Liedwünsche entgegen und begleitete den Gesang gekonnt am Klavier.

Nach Dankesworten von Pfarrerin Angelika Haffner an die ehrenamtlichen Helfer aus beiden Kirchengemeinden für die Organisation und Durchführung des Seniorennachmittags klang das gemütliche Beisammensein in den Abendstunden schließlich aus und alle machten sich zufrieden nach einem gelungenen und kurzweiligen Nachmittag auf den Heimweg.