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Schatthausen

2016

Ausflug des Ev. Kirchenchors nach Konstanz „am Rhein“

Der diesjährige Ausflug des Evangelischen Kirchenchors Schatthausen ging vom 25. bis 26.06.2016 zum Chortag nach Konstanz. Dieser Chortag fand im Rahmen des ökumenischen Bodensee-Kirchentages statt und wurde vom Landesverband der evangelischen Kirchenchöre organisiert.
Er war zugleich eine Auftaktveranstaltung für das Chorfest 2017 in Heidelberg, das im Reformationsjubiläumsjahr vom 30. Juni bis 2. Juli 2017 in Heidelberg ausgerichtet wird.

Es gab ein buntes Programm, das darauf ausgelegt war, die Stücke aus dem neuen „Chorheft 2017“ zu üben. Landeskirchenmusikdirektor Kord Michaelis leitete die Übungsstunden und dirigierte die Stimmen auch während des abendlichen Festgottesdienstes, der für die angereisten Chöre stattfand. Später am Samstagabend, gab es diverse, sehr gelungene Darbietungen in der „Nacht der Kantoreien und Gospelchöre“.
Der Abend fand seinen Abschluss mit einem besinnlichen Abendliedersingen in der Stephanskirche.

Den darauffolgenden Vormittag nutzen die dreizehn Sängerinnen und Sänger aus Schatthausen, um Veranstaltungen des Bodensee-Kirchentags auf schweizer Seite – in Kreuzlingen- zu besuchen: einen sehr gut besuchten Gottesdienst mit Margot Käßmann und eine Matinee mit Heiner Geißler zum Thema "2017: Einheit nach 500 Jahren?".

Bevor die Heimreise mit dem Zug angetreten wurde, lernte die Gruppe noch die Konstanzer Innenstandt durch eine sehr unterhaltsame Stadtführung kennen und wurde in netter Weise belehrt, dass Konstanz nicht am Bodensee, sondern geographisch gesehen am Rhein liegt.

Insgesamt war dieser Ausflug eine „Motivationsspritze“ für das nächste Jahr, denn wenn viele Sängerinnen und Sänger gemeinsam singen, ist dies immer ein besonderes Erlebnis und eine besondere Gemeinschaft.

Falls Sie also Lust verspüren, nächstes Jahr bei dem Chorfest in Heidelberg aktiv mitzuwirken, dann kommen Sie doch zu einer unserer nächsten Chorproben. Diese finden Montags von 20 – 21.30 Uhr im ev. Gemeindehaus in Schatthausen statt. Oder kontaktieren Sie Tamara Dittrich unter 06222/388501.

Text: Tamara Baumgärtel

10 Jahre ökumenische Rahmenvereinbarung

Mit einem Festgottesdienst feierten die evangelische und katholische Kirchengemeinde Schatthausen am Sonntagabend den 5. Juni in der katholischen Kirche das zehnjährige Jubiläum der „Unterzeichnung der Vereinbarung für die ökumenische Partnerschaft.“ Pfarrerin Angelika Haffner und Pfarrer Alexander Hafner leiteten die Feier, während Mitglieder des ev. Kirchengemeinderates und des kath. Gemeindeteams sowie die beiden Kirchenchöre den Gottesdienst mitgestalteten. In ihren Festpredigten, die die beiden Geistlichen im Wechsel vortrugen, berichteten sie, dass sie schon in früher Kindheit und Jugend Ökumene hautnah erlebt und dabei positive Erfahrungen gesammelt hätten: Pfarrer Hafner in seiner Familie, Pfarrerin Haffner als Chorsängerin. Beide wünschten den beiden Kirchengemeinden weiterhin ein gutes ökumenisches Miteinander.

In einem informativen Dialog machten Walter Funk und Peter Kramer deutlich, wie es zu dieser Vereinbarung kam, welche gemeinsamen Veranstaltungen bisher stattfanden und welche Themen in den zurückliegenden Jahren bei den gemeinsamen Sitzungen des Pfarrgemeinde- und Kirchengemeinderates behandelt wurden. Zur Entstehungsgeschichte: Auf der Grundlage der „Charta Oecumenica“, die im Jahr 2001 vom Rat der katholischen Bischofskonferenz in Europa und der Konferenz Europäischer Kirchen verabschiedet und beim ersten ökumenischen Kirchentag 2003 in Berlin angenommen wurde, fand am 2. Januar 2006 in der evangelischen Kirche in Schatthausen im Rahmen eines feierlichen ökumenischen Gottesdienstes die Unterzeichnung der offiziellen Vereinbarung statt.

An gemeinsamen Veranstaltungen wurden regelmäßig durchgeführt: Weltgebetstage der Frauen, Seniorennachmittage in der Fastenzeit und im Advent, Taize´- Gebete als ökumenische Veranstaltung, Erntedankgottesdienste auf verschiedenen Bauernhöfen der Landwirte im Dorf, Einschulungsgottesdienste, gemeinsamer Religionsunterricht am Anfang der Grundschulzeit und – in den letzen Jahren – der Kerwegottesdienst im Festzelt und die Weihnachtsandacht an Heiligabend auf dem Friedhof.

Vor dem Hintergrund der bisherigen Erfolgsbilanz werde in Zukunft – bei zahlenmäßig kleiner werdenden christlichen Gemeinden - die Ökumene im Dorf Schatthausen einen immer wichtigeren Platz einnehmen, meinte Peter Kramer. In seinen Schlussworten griff Walter Funk einen Gedanken der EKD mit Blick auf die Jugend auf: Die Veränderung der ökumenischen Landkarte in Deutschland geht zugleich mit einem Mentalitätswechsel einher: Viele junge Christen nehmen die konfessionellen Unterschiede nicht mehr zwingend als trennend wahr. Dadurch rückt das Thema der »Einheit der Kirche« für junge Menschen zunehmend in den Hintergrund des Interesses. Eine wichtigere Rolle nimmt für junge Christen dagegen die Frage nach interreligiöser Zusammenarbeit und dem Dialog der Religionen ein.

Die musikalische Umrahmung des Festgottesdienstes gestalteten in ökumenischer Verbundenheit die beiden Kirchenchöre unter der Leitung von Stefan Weckesser und Staffan Öhmann an der Orgel mit den Chorsätzen „Jesus bleibet meine Freude“, „Down to the river“ und „Gott mag segnen“.

Anschließend verweilten die Gottesdienstbesucher bei einem Gläschen Sekt und Leckereien vom „Team Kastanie“ vor der Kirche. Die Kollekte des Festgottesdienstes in Höhe von 300 € wird der ökumenischen Hospizhilfe zukommen.

Text: Karl Weckesser

Ökum. Seniorennachmittag im evang. Gemeindehaus am 28.Februar 2016

Auch in diesem Frühjahr hatten - wie in den letzten Jahren - die evangelische und die katholische Kirchengemeinde Schatthausen zu einem ökumenischen Seniorennachmittag eingeladen. Erfreulicherweise war eine große Zahl von älteren Mitbürgern der Dorfgemeinde dieser Einladung gefolgt. Zu Beginn begrüßte Pfarrerin Angelika Haffner alle, die sich bei gutem Wetter am letzten Sonntag im vollbesetzten evangelischen Gemeindehaus eingefunden hatten. Sie übermittelte auch die guten Wünsche von Ortsvorsteher Fritz Sandritter, der aus terminlichen Gründen beim Seniorennachmittag nicht dabei sein konnte.

Nach einer von Pfarrerin Angelika Haffner in Anlehnung an die Jahreslosung gestalteten kurzen Andacht nutzte auch Pfarrer Rudolf Grammetbauer die Gelegenheit, alle Anwesenden zu begrüßen.

Anschließend gab es bei Kaffee und einer großen Auswahl an selbstgebackenem Kuchen reichlich Gelegenheit, in gemütlichem Beisammensein interessante Gespräche mit den Tischnachbarn zu führen und insbesondere die neuesten Informationen aus dem Dorfleben auszutauschen. Aber auch Erinnerungen „an früher“ und manche Episoden aus längst vergangenen Tagen kamen dabei nicht zu kurz.

Nach Kaffee und Kuchen ließ der Vorsitzende des Kirchengemeinderates Walter Funk in einer Diashow rückblickend die wichtigsten Ereignisse des kirchlichen Lebens aus dem Jahr 2015 Revue passieren. Manch einer konnte sich dabei in schöner Erinnerung auf den Bildern wiederfinden. Als weiterer Programmpunkt folgte das traditionelle gemeinsame Singen bekannter Volkslieder, begleitet von Martin Haffner am Klavier.

Nach Dankesworten von Pfarrerin A. Haffner an die ehrenamtlichen Helfer aus beiden Kirchengemeinden für die Organisation und Durchführung des Seniorennachmittags klang das gemütliche Beisammensein in den Abendstunden schließlich aus, nachdem alle noch einmal die Gelegenheit bekamen, sich mit verschiedenen Getränken und belegten Broten zu stärken. Zufrieden machten sich alle Seniorinnen und Senioren nach einem gelungenen und kurzweiligen Nachmittag auf den Heimweg.

Winterfeier des Ev. Kirchenchores Samstag den 23.01.2016

Tischdekoration
Tischdekoration
Der Evangelische Kirchenchor Schatthausen hatte am Samstag, dem 23.01.2016, mit einem bunten Programm zu seiner traditionellen Winterfeier eingeladen.

Um 20 Uhr zog der Chor unter der Leitung von Manfred Greiner, den Kanon „Liegewagen“ singend, ein. Auch bei den folgenden Liedern „Freunde die ihr seid gekommen“ und „Unser Kraichgau“ begleitete Staffan Öhman, wie immer brillant, den Kirchenchor am Klavier.

Danach begrüßte Chorobfrau Tamara Dittrich die zahlreichen Gäste und blickte auf ein ereignisreiches Jahr mit vielen gelungenen Auftritten zurück. Sie machte aber auch auf Nachwuchsprobleme aufmerksam und nutzte die Gelegenheit die anwesenden Gäste zu einem „Reinschnuppern“ in den Chor einzuladen, der sich montags um 20 Uhr im evangelischen Gemeindehaus Schatthausen trifft. Nur so könnten auch in Zukunft die mehrstimmigen Auftritte des Chores bei Gottesdiensten und Beerdigungen gesichert werden.

Eine besondere Ehre erfuhr anschließend Peter Zenz, der vom eigens angereisten Kirchenmusikdirektor Christian Schäfer aus Wiesloch, für sein 60-jähriges Engagement im Bereich der Chormusik ausgezeichnet wurde.

Herzlich dankte die Chorobfrau auch Manfred Greiner für seinen unermüdlichen Einsatz als Chorleiter, Staffan Öhman für die instrumentale Begleitung bei allen Chorauftritten, Ludwig Frei für seine aufwendigen Dokumentationen der Kirchenchorauftritte und ihren Kolleginnen aus dem Leitungsteam des Kirchenchores Barbara Klafs und Inge Freund. Mit einem kleinen Präsent gab Helga Frei, im Namen des Chores, sehr persönliche Worte des Dankes zurück an die Obfrau.

Der Chor präsentierte im Anschluss noch einen Querschnitt durch sein Repertoire, mit dem Schlager „Mit 66 Jahren“, dem Gospel „I will lift my eyes“ und dem Choral „Ich danke meinem Gott“.

Peter Zenz liest den Müncher im Himmel
Peter Zenz als Müncher im Himmel
Nach diesen musikalischen Leckerbissen stand nun die Schauspielkunst im Vordergrund. Stefanie Strothotte führte mit Teilen der aktuellen Konfirmandengruppe den sehr unterhaltsamen Sketch „Eine Musikstunde mit unmusikalischen Kindern“ auf. Darin trieben die Kinder die Musiklehrerin mit ihren Antworten zur Verzweiflung. Sie zeigten sich jedoch beim abschließenden Lied „Halleluja“ von Leonard Cohen gar nicht unmusikalisch und erhielten großen Applaus für ihre tolle Leistung.

Viel zu lachen gab es auch bei der folgenden Lesung von „Ein Münchner im Himmel“ von Peter Zenz. Darin ist ein Münchner froh, dass er mit einem Auftrag aus dem Himmel zurück zur Landesregierung nach München geschickt wird und versackt dann im Hofbräuhaus.

Szene aus “Ein unvergesslicher Besuch“
Szene aus "Ein unvergesslicher Besuch"
In der anschließenden Verwechslungskomödie „Ein unvergesslicher Besuch“ von „Thomas Robl“ zeigten Marie-Luise Schröder, Max-Dirk Dittrich, Lothar Hoffmann, Tamara Dittrich, Barbara Klafs und Peter Zenz (v. l. n. r.), wie der Besuch einer alten Schulfreundin zu Komplikationen führen kann. So wurde der Mann der alten Schulfreundin nicht nur mit Hundefutter gefüttert und als vermeintlicher Handwerker zur Kellerrenovierung gezwungen, sondern entging nur knapp der Abschiebung ins Tierheim. Die Schulfreundin selbst wurde mit der Reinigungshilfe verwechselt und später für tot erklärt. Schlussendlich konnte dann aber doch der Kuchen genossen werden. Auch dieser Auftritt wurde mit großem Applaus gefeiert.

Der nächste Programmpunkt waren die beiden Putzfrauen Finzel und Franzel (diesmal Brigitte Römmer und Ursula Sandritter), die wie jedes Jahr so manche wahre Begebenheit aus dem Chor- und Dorfgeschehen, aber auch manch guten Witz zum Besten gaben und mit viel Beifall bedacht wurden.

Der unterhaltsame Winterabend wurde durch eine reichhaltige Tombola abgerundet.

Zum Ausklang des Abends performte die Kirchenband Schattenspiel in der Zusammensetzung Valentin Bauder (Cajon), Stefanie Strothotte (Gesang), Stefan Fahle (Gesang, E-Gitarre) und Martin Haffner (Gesang, Keyboard) noch einige Lieder zum Mitsingen. Das Publikum war begeistert und verlangte noch mehrere Zugaben. Ein gebührender Abschluss für einen gelungenen Abend.

Ein großes Dankeschön ging an alle helfenden Hände, vor, während und nach der Winterfeier für ihren unermüdlichen Einsatz.